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In Liebe, Kleinzschocher

Im Kreuzer fand man in der Februarausgabe dieses Jahres einen außerordentlich lustigen Artikel über die zehn deprimierendsten Orte in Leipzig. Ich las ihn, lachte, und verdrückte dann aber doch eine kleine Träne. Denn einer dieser Orte war „ganz Kleinzschocher“ und im selben Absatz fiel auch der Satz „denn niemand zieht freiwillig nach Kleinzschocher“.

Naja. Niemand außer mir. Ich bin freiwillig nach Kleinzschocher gezogen. Und ich finde es großartig hier. Mehr

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Sex enttäuscht mich fast immer

Als ich ein Teenager war hatte ich panische Angst, zu sterben. Nicht, wie man meinen sollte, weil ich nicht sterben wollte – wie jeder gute Teenager hatte auch ich eine Phase, in der ich ziemlich sicher war, dass Sterben die beste aller Optionen sei, sondern weil ich panische Angst hatte, als Jungfrau sterben zu müssen. Ich fand es tragisch wenn ich in der Zeitung von Teenagern las, die gestorben waren, und fragte mich wirklich jedes Mal, ob sie schon Sex gehabt hatten. …und dann?

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Wie ich Popmusik lieben lernte

Als Kind hörte ich Popmusik. Was blieb mir auch anderes übrig. Ich mochte auch die Musik, die meine Eltern hörten, aber natürlich wollte ich mit den anderen Kindern der Klasse 2a mithalten, besonders mit A., denn A. war gerade zu uns in die Klasse gekommen und hatte schon angekündigt, bald ein Handy zu haben, was ihr sofort zu Starruhm in der gesamten zweiten Jahrgangsstufe verhalf. …Und dann?