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Dinge aus dem Monat März

 Meine Entdeckungen im Monat März. Handgepickt.

Was zum hören

Ich finde Rap geil. Naja, okay. Lasst mich ehrlich sein: Ich finde Studentenrap geil, weil ich einfach nicht real genug bin. Aber wahrscheinlich bedeutet das einfach nur, dass ich tatsächlich sehr real bin, da ich ja Student bin. Lassen wir das.
Am 15. April erscheint das neue Abum von Mine mit dem Titel „Das Ziel ist im Weg“. Sie ist keine Studentenrapperin, aber sie hat schon mit Studentenrappern kooperiert (Fatoni, Edgar Wasser und Samy Deluxe), deswegen weiß ich von ihrer Existenz. Und die ist ganz großartig, diese Existenz. Als Genre könnte man von Pop sprechen, aber da die meisten Leute einen hysterischen Anfall bekommen, wenn sie von diesem Genre reden hören, und sich „aus Prinzip“ nicht damit auseinander setzen möchten, nehme ich das wieder zurück. Sagen wir es so: Es ist einfach sehr gute Musik mit einer unheimlich starken weiblichen Stimme, die nicht ins Kitschige abdriftet und dabei melodisch, unangestrengt und spannend ist.

Das neue Album verspricht die perfekte Frühlingsmusik zu werden. Das Lied „Katzen“ fühlt sich genau so an wie wenn die ersten sonnigen Tage sich in der Luft ankündigen, ein paar Blumen sich schon in den matschigen Wiesen durchkämpfen und man sich plötzlich dabei erwischt, sich trotz der Beschissenheit der Welt wieder auf irgendetwas zu freuen.

 

Übrigens bald auf Tour, und am 6. Mai im Conne Island zu sehen!

Was zum lesen

Diesen Artikel hat gefühlt jeder vernünftig denkende Mensch in Sachsen geteilt, und ich möchte keine Ausnahme darstellen. Vor allem wenn man in Leipzig wohnt und studiert, lohnt es sich, sich mal Gedanken darüber zu machen, was außerhalb der Leipziger Blase eigentlich geschieht. Denn Legida kann nicht mal ansatzweise den tatsächlich heftigen Schrecken der rechten Szene darstellen.
Christian Gesellmann hat für Krautreporter einen Erfahrungsbericht geschrieben, in welchem er beschreibt, warum er aus Sachsen weggezogen ist. Es tut fast weh, diesen Artikel zu lesen, aber es lohnt sich ungemein.

Was zum sehen

Filthyratbag ist meine neue Lieblingsinternetperson. Nicht nur dass ich ihren Zeichenstil für gut halte, sondern auch weil sie besonders lustig ist.
Da jeder Artikel über sie erst mal erwähnen muss, dass die Australierin ja ERST 16 JAHRE ALT ist, werde ich das auch tun. Aber nur, um mal zu sagen dass ich es wirklich bescheuert finde das ununterbrochen zu erwähnen als wäre es die krasseste Geschichte aller Zeiten. Newsflash! 16 Jährige haben eine eigene Gedankenwelt, die nicht nur aus Saufen und gewalttätigen Videospielen besteht! Was? Crazy!
Die meisten Erwachsenen Menschen tun so, als könnten Teenager keinen eigenständigen, vernünftigen Gedanken fassen und wären dumm wie Brot. Mag sein, dass sie vielleicht damals selbst dumm wie Brot waren, aber dann sollten sie nicht von sich auf alle anderen schließen. And now enjoy some fine art.

 

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Bild: Filthyratbag

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Bild: Filthyratbag

 

 

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Bild: Filthyratbag

Late to the Party

Zugegebenermaßen bin ich persönlich nicht Late zu dieser Party, aber ihr seid es bestimmt.
Tapefruit ist eine tolle Website, um neue Musik zu finden. Dabei muss diese Musik nicht unbedingt neu erschienen sein. Es handelt sich um eine Community, in der man jede Woche neue Musik vorschlagen kann, über die dann abgestimmt wird, und das Lied mit den meisten Stimmen wird in eine mittlerweile aus über 400 Songs bestehende Playlist hinzugefügt. Diese Playlist kann jeder hören, und ich verspreche: Für jeden ist mindestens ein Lied dabei, das er noch nicht kennt, aber unbedingt kennen sollte. Ich habe dort schon die schönsten Schätze gefunden, unter anderem TV Girl, von denen ich euch letzten Monat vorgeschwärmt habe.
Wer also zusammen mit Freunden in der Küche sitzt und mal wieder nicht weiß, welche Musik er anmachen soll: Haut einfach mal diese Playlist rein. Es wird gut werden. Wenn du aber selbst der Meinung bist, dass du aber viel bessere Musik kennt, dann teile sie doch mit der Welt und mach mit!

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